Fünf Heuler gerettet

Immer wieder kommt es dazu, dass Heuler, von den Muttertieren verlassen, im Watt stranden und alleine nicht mehr zurück ins Wasser finden. So ging es im vergangenen Sommer auch Laura, Lena, Lieschen, Knuddel und Pauline. Die fünf Seehund-Jungtiere wurden vor der Mittelplate angespült und dort von DEA-Mitarbeitern gefunden. Diese informierten umgehend die Seehundstation Friedrichskoog, welche die Heuler abholte und versorgte. Mittlerweile wurden vier der fünf Heuler wieder ausgewildert. Dafür sind ein Mindestgewicht von 25 Kilogramm, ein tierärztliches Gesundheitszeugnis sowie die Genehmigung der Nationalparkverwaltung notwendig. Tanja Rosenberger, Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog, ist froh über die Zusammenarbeit mit der DEA: „Die Kommunikation bei Robbenfunden zwischen der Seehundstation und der Mittelplate ist sehr gut. Zudem ist die DEA bereits seit 2013 Pate für die Kegelrobbe Juris.“ Für die DEA ist die Kooperation mit der Seehundstation ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 310 Robben in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert.